2024

AJO - Das BusNetzwerk 2024:

Wer die AJO schon einmal miterlebt hat, kann bestätigen: Die Woche in Österreich vergeht viel zu schnell. Schließlich ist das Programm jedes Mal gespickt mit spannenden Themen und einem attraktiven Freizeitprogramm – und immer wieder gibt es die Gelegenheit, mit Busunternehmerinnen und -unternehmer zu sprechen, die man vorher noch gar nicht kannte. Denn zwischen Skipiste und Tanzparkett fällt das Netzwerken nicht schwer – besonders bei dem Thema „Unternehmensfolge“, das bei der 38. AJO in Rohrmoos ob Schladming auf der Tagesordnung stand. 

Alexander Mehnert von der KERN-Akademie gab wichtige Impulse, wie eine gute Nachfolge in Familienunternehmen aussieht – und wo Stolpersteine lauern. Ein entscheidender Punkt: die Kommunikation zwischen dem Abgebendem und dem Nachfolger. Innerfamiliär ist es keine Seltenheit, dass es dabei oft ruckelt zwischen demjenigen, der nicht loslassen kann, und jenem, der endlich die Verantwortung ganz alleine übernehmen möchte. Was hilft? „Zuhören. Denn Zuhören schafft Vertrauen“, betonte Alexander Mehnert immer wieder in seinem Seminar, bei dem es neben den Emotionen, die bei einer Nachfolgere-gelung eine wesentliche Rolle spielen, auch um vertragliche und steuerliche Aspekte der Unternehmensübergabe ging. 

Ergänzt wurden Mehnerts Ausführungen durch einen Talk zwischen NWO-Geschäftsführer Christian Gladasch und Martin Hein (Hein & Kollegen). Wichtig dabei: Wie bestimme ich überhaupt den Wert meines Unternehmens? Martin Hein hat dazu eine detaillierte Excel-Tabelle erstellt, die er auf Nachfrage gerne interessierten Unternehmen zur Verfügung stellt. Sprechen Sie uns einfach an! Wir leiten Ihr Anliegen an Martin Hein weiter.

Das SETRA-Seminar sprach dagegen besonders technikaffine AJO-Teilnehmerinnen und AJO-Teilnehmer an: Philipp Janouch von Daimler Buses gab Einblicke in die vielfältige Welt der digitalen Services für Omnibusse. Wel-che Daten sich alle aus einem Fahrzeug ziehen lassen, ist erstaunlich. 

In der „Aktuellen Stunde“ mit NWO-Geschäftsführer Christian Gladasch ging es unter anderem um die neuen Tariflöhne und -gehälter, das Deutschlandticket und den Fahrpersonalmangel. Die Herausforderungen für private Busunternehmen nehmen nicht ab.

Und sonst? Unerwähnt dürfen natürlich nicht das Freizeitprogramm und die Abendgestaltung bleiben: Für die Skifahrer ging es vor, nach oder zwischen den Seminaren auf die Skipiste und auf diverse Hütten. Die Fußgänger genos-sen den Aufenthalt in Rohrmoos mit Wanderungen, einer Rodelpartie, einer Kutschfahrt, einem Besuch der Destillerie und Brennerei Mandelberggut und Be-suchen in diversen Hütten. 

Legendär natürlich: die KRAVAG-Après-Ski-Party in der Stocker Erlebniswelt, wo auch der Großteil der 76 Teilnehmerinnen und Teilnehmer untergebracht war, der SETRA-Abend mit tollem Menü und DJ Peter, der für jedes Lied dankbar war, welches er nicht selbst ausgewählt hatte, und der GEFA-Abend, bei dem so manch einer an seine  sportlichen Grenzen stieß. 

All das wäre nicht möglich gewesen ohne unsere Sponsoren, die uns seit Jah-ren die Treue halten, uns unterstützen und auch immer wieder gerne mitfahren. Deshalb ein riesengroßes Dankeschön an unsere Partner: 

Weihnachten ist zwar längst vorbei, aber eine Überraschung noch zum Abschluss: 
Die nächste AJO führt „alte“ Schneehasen und gerne auch Newcomer vom 12. bis zum 18. Januar 2025 nach Leogang ins ****Superior-Hotel Salzburger Hof.