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ÖPNV-Zukunftskommission

Kategorie: Aktuelle Information

Die ÖPNV-Zukunftskommission, in der auch der NWO durch seinen Geschäftsführer Johannes Krems vertreten war, hat ihre Arbeit abgeschlossen. Das Expertengremium hat seit Frühjahr 2012 im Auftrag der Landesregierung ein Zukunftskonzept für den ÖPNV in Nordrhein-Westfalen erarbeitet. Die Kommission übergab nun den 300 Seiten starken Abschlussbericht an NRW-Verkehrsminister Michael Groschek.

Das Papier formuliert die Ziele für eine Weiterentwicklung des ÖPNV mit Bussen und Bahnen bis weit in die zweite Hälfte des laufenden Jahrhunderts. Hier die wesentlichen Eckpunkte:

  • Notwendiger Klimaschutz und das Bedürfnis nach flächendeckender Mobilität der Bürger machen einen massiven Ausbau des ÖPNV erforderlich. Der ÖPNV soll nach Möglichkeit und trotz des erwarteten demographischen Wandels verdoppelt werden.
  • Um den Ausbau des ÖPNV zu bewerkstelligen, wurde eine Reihe von Maßnahmen diskutiert. Hierzu gehören u. a. die Vernetzung des ÖPNV mit anderen Verkehrsangeboten mit dem Ziel der Tür-zu-Tür-Beförderung (Car-Sharing, Leihfahrräder, Mitfahrzentralen). Im Bericht genannt werden aber auch die Ausweitung der Fahrgastrechte und die Verbesserung der Fahrgastinformation.
  • Vor dem Hintergrund der Alterung unserer Bevölkerung wird der Barrierefreiheit große Bedeutung beigemessen.
  • Die Kommission fordert, die mobilitätsbezogenen Planungen im Verkehrsbereich in enger Abstimmung mit der Raum- und Siedlungsplanung sowie weiteren relevanten Fachplanungen (u.a. Standortplanungen für Schulen und Alteneinrichtungen) durchzuführen. Dies werde langfristig Kosten sparen.

Im Abschlussbericht macht die Kommission zudem Vorschläge für eine Finanzierung der erforderlichen Infrastruktur eines zukunftsgerechten ÖPNV.

Wichtig: Schon im Zwischenbericht Anfang dieses Jahres stellte die Kommission fest, dass Nordrhein-Westfalen vom Bund unterfinanziert ist, wenn es um die Bereitstellung der Regionalisierungsmittel geht.

Der NWO begrüßt, dass die Zukunftskommission die Notwendigkeit eines umfassenden Ausbaus des ÖPNV bis 2050 so klar benannt hat. Die Finanzierung dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe kann jedoch nicht allein durch die öffentlichen und privaten Verkehrsunternehmen bewältigt werden.

NWO-Geschäftsführer Krems: „Die Kosten dürfen nicht auf den Mittelstand abgewälzt werden, sondern hier ist, etwa im Zuge der Daseinsvorsorge, die öffentliche Hand in der Verantwortung".

 


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